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		<title>Kerstin-Andreae.de</title>
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		<description>Beschreibung des Rss Feeds</description>
		<language>de</language>
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			<title>Kerstin-Andreae.de</title>
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			<description>Beschreibung des Rss Feeds</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 15:36:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Green Economy in Zeiten knapper Kassen</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/green-economy-in-zeiten-knapper-kassen.html</link>
			<description>VertreterInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik stellten am 24. September 2011 in den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Immer neue Schirme und Schulden statt deren Abbau - die Finanzkrise von Bund, Länder und Kommunen setzt der Ausweitung öffentlicher Investitionen enge Grenzen. Aus dieser Perspektive behandelten die Heinrich-Böll-Stiftung und UnternehmensGrün auf einer gemeinsamen Tagung, dass es um einen gesellschaftlichen Umbau, un einen Green New Deal, geht.</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/user_upload/gruene_btf_andreae/UnternehmensGruen_Journal_2_2011.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Zusammenfassung der Dokumentation</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Grüne Politik</category>
			<category>Meine Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zukunft der EU - Mitreden, Mitmachen, Mitgestalten</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/zukunft-der-eu-mitreden-mitmachen-mitgestalten.html</link>
			<description>Der Grüne Konvent, zu dem Sie die Grüne Bundestagsfraktion gemeinsam mit der Fraktion Greens/EFA im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die europäische Integration ist nicht weit genug vorangeschritten, um  die Europäische Union für die Herausforderungen der Globalisierung und  der Gefahr von nicht koordinierten nationalen Politiken zu wappnen. Wir  brauchen eine Europäische Union, die die Mittel in die Hand bekommt,  diese Krise zu bekämpfen und ihre Ursachen anzugehen. Neue Regelungen,  neue Kompetenzen für eine gemeinsame europäische Wirtschafts-, Finanz-  und Haushaltspolitik. Mehr Mut zu mehr sozialem Europa und für mehr  Macht und Demokratie für die europäischen Institutionen. Nur wenn sich  die Europäische Union verändert, werden wir die Krise dauerhaft  bewältigen können.</p>
<p class="bodytext">Mit unserem Grünen Konvent wollen wir mit Ihnen und Euch vor dem  entscheidenden Europäischen Rat Anfang März diskutieren, wie wir die  Europäische Union ändern müssen, um sie zu bewahren. Wir wollen mit  Ihnen debattieren! Auch wir wollen eine thematisch begrenzte Debatte  über die Probleme der Zeit. Doch dabei kann es nicht wie bei Merkel und  Sarkozy nur um Durchgriffsrechte und Schuldenbremsen gehen. Eurobonds,  Mindeststandards in der Sozialpolitik und gestärkte europäische  Institutionen sind ebenso zentral.</p>
<p class="bodytext">Damit alle Interessierten bei unserem Konvent über die Zukunft der EU  mitreden, mitmachen und mitgestalten können sammeln wir Ihre Wünsche,  Forderungen und Kommentare in unserem <a href="http://www.gruenes-blog.de/ZukunftderEU" target="_blank" class="linkGrafik" >Grünen Blog zur Zukunft der EU</a>.  Die Ergebnisse dieser Online-Beteiligung werden in unserer  Veranstaltung aufgegriffen und vertieft. Wir freuen uns auf Ihre  Beiträge!</p>
<p class="bodytext">Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Grünen Fraktion im Europäischen Parlament statt. Das Programm sowie eine offizielle Einladung folgen in Kürze.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Grüne Politik</category>
			<category>Meine Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 15:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bürokratischer Schildbürgerstreich aus dem Finanzministerium</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/buerokratischer-schildbuergerstreich-aus-dem-finanzministerium.html</link>
			<description>Zur neuen Regelung der Umsatzsteuerbefreiung bei Exportgeschäften erklären Kerstin Andreae,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die neue Regelung ist ein bürokratischer Schildbürgerstreich des  Bundesfinanzministers. Gelangensbestätigung - schon der Name ist  Programm. Die Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs ist enorm wichtig, sie  darf aber nicht zulasten der unbescholtenen kleinen und mittleren  Unternehmen gehen. Grundsätzlich brauchen wir EU-weit einheitliche  Regelungen.</p>
<p class="bodytext">Als Mindestmaßnahmen sollte eine angemessene Übergangsfrist  eingeräumt werden, bis die Nachweispflicht tatsächlich gilt, damit sich  die Unternehmen umstellen können. Derzeit ist die Nachweispflicht bis  Ende März ausgesetzt. das reicht nicht aus. Dieser Termin muss  verlängert werden. Außerdem fordern wir eine Bagatellgrenze, um kleine  Unternehmen vor Bürokratie zu schützen.</p>
<p class="bodytext">Durch die Gelangensbestätigung weisen Unternehmer nach, dass sie  Waren in einen anderen Mitgliedstaat der EU exportiert haben. Sie muss  zwingend vom Empfänger der Ware unterschrieben werden, nur dann ist der  Exporteur in der Bundesrepublik von der Umsatzsteuer befreit. Durch  diese strikte neue Regelung entstehen bei exportierenden Unternehmen  neue Unsicherheiten und Bürokratiekosten.</p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 15:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tourismus für die Region</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/tourismus-fuer-die-region.html</link>
			<description>Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Mehr als 240 Milliarden Euro werden pro Jahr in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Mehr als 240 Milliarden Euro werden pro Jahr in Deutschland durch den Tourismus umgesetzt – Tendenz steigend. Wir unterbreiten mit unserem 10-Punkte-Programm Vorschläge, wie Tourismus nachhaltiger werden kann und bieten Problemlösungen für dringliche Fragestellungen wie etwa eine leichtere Finanzierung von Gebäudesanierungsinvestitionen an.</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/user_upload/gruene_btf_andreae/401880.tourismus_fuer_die_region.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Fraktionsbeschluss &quot;Tourismus für die Region&quot;</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Freiburg und Region</category>
			<category>Meine Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rede zum Jahreswirtschaftsbericht 2012 </title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/rede-zum-jahreswirtschaftsbericht-2012.html</link>
			<description>Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren!...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):</p>
<p class="bodytext">Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Riesenhuber, auch die Hände gen Himmel können an der Stelle nicht mehr helfen. Von „kraftvoll“, „visionär“, „Esprit“ und „Elan“ haben wir in Ihrer Rede gehört, aber ich muss Ihnen ehrlich sagen: Die intellektuelle Kompetenz, die Sie hier der Koalition und dem Minister zugesprochen haben, haben wir zumindest in den letzten an- derthalb Stunden nicht gehö</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD sowie bei Abgeordneten der LINKEN – Zuruf von der CDU/CSU: Wo waren Sie denn?)</p></div><p class="bodytext">Was so dramatisch ist – den Eindruck haben wir –: Sie reden hier aus einem Tunnelblick heraus. Der Jahres- wirtschaftsbericht ist ein Bericht über die Nation Deutschland, über die Frage, wie es der Wirtschaft hier geht – das ist richtig –, aber Sie können es nicht lösen von der Frage Europa; ich komme im Einzelnen darauf zu sprechen. Wenn Sie hier hoffen, dass sich in diesem&nbsp;Jahr die Euro-Krise löst, und wenn Sie hier ein Schönwetterszenario entwerfen, dann frage ich Sie: Wo ist denn Ihre Initiative, die Euro-Krise zu bekämpfen?</p>
<p class="bodytext">Sie sagen selber – Herr Rösler, bitte hören Sie zu; danke schön –: Das Risiko liegt in der Weltwirtschaft. Das waren Ihre Worte gestern und jetzt hier. Aber in der Weltwirtschaft und in Europa droht eine massive Rezes- sion, drohen soziale Verwerfungen. Die Menschen nehmen Europa als Bedrohung wahr. Ich sage Ihnen eines: Wenn Europa nicht mehr akzeptiert wird, wenn der Grundgedanke eines zusammenwachsenden Europas abgelehnt und als Bedrohung empfunden wird, dann ist das das größte Risiko, das wir haben. Darauf müssen Sie eingehen.</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)</p></div><p class="bodytext">Mit anderen Worten heißt das – das ist das, was der Herr Kollege Kuhn mit „sparen und investieren“ gemeint hat, Herr Riesenhuber –: Nur Schuldenbremsen zu verschreiben, reicht nicht aus. Das ist eine kurzsichtige Politik.</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD und der LINKEN)</p></div><p class="bodytext">Da dürfen wir von einem Wirtschaftsminister deutlich mehr verlangen. Dem Sparen muss ein Investieren an die Seite gestellt werden: Investitionen in ökologisch sinn- volle Maßnahmen. Aber vor allem bei einem haben wir und auch SPD und die Linke wirklich fassungslos dagesessen: Wenn Sie das Problem der wirtschaftlichen Ungleichgewichte und die Frage der Leistungsbilanzen, sowohl der Leis- tungsbilanzüberschüsse als auch der Leistungsbilanzdefizite, derartig negieren und nicht auf das Problem einge- hen, dass wir unterschiedliche Wettbewerbsfähigkeit in Europa haben, dass wir, wenn wir so weitermachen, Europa insgesamt an die Wand fahren und es uns dann gar nichts nützt, wenn wir hier in Deutschland singulär stabil sind, haben Sie als Wirtschaftsminister an der Stelle komplett versagt. Sie müssen das Problem der Leistungsbilanzen in den Blick nehmen.</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD sowie bei Abgeordneten der LINKEN – Manfred Grund [CDU/CSU]: Von Griechenland lernen, heißt siegen lernen!)</p></div><p class="bodytext">Finanztransaktionsteuer. Es geht nicht mehr um das Ob; es geht nur noch um das Wie. Bei dem Wie können Sie mitgestalten, anstatt immer nur zu sagen: Nein, nein, nein. Der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther – wahrlich kein Grüner –, hat gestern in einem Interview gesagt:</p><div class="indent"><p class="bodytext"><span style="font-style: italic;">Es muss der Politik gelingen, neue Schocks an den Finanzmärkten mit aller Macht zu verhindern.</span></p></div><p class="bodytext">Mit aller Macht, Herr Rösler! Das heißt, kraftvoll und engagiert und nicht mit dieser einlullenden Schönfärberei! Das müssen Sie tun. Das wäre der richtige Weg.</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie der Abg. Ulla Lötzer [DIE LINKE])</p></div><p class="bodytext">Nun soll der Jahreswirtschaftsbericht ja Perspektive geben, auch für die deutsche Wirtschaft hier. Was in diesem Jahreswirtschaftsbericht völlig fehlt, ist der ganze Bereich grüne Technologien, ökologische Modernisierung. Umwelt taucht immer auf im Zusammenhang mit: Die Energieversorgung muss aber bezahlbar sein. – Aber dass die Zukunft, der Kern der Ökonomie in der Beant- wortung der ökologischen Frage liegt, das ignorieren Sie völlig.</p>
<p class="bodytext">Es kommt noch schlimmer. Das merkt man, wenn man sich Ihre Rede auf dem Dreikönigstreffen anhört, wo Sie vermutlich als Letzter begriffen haben, dass der Begriff der Nachhaltigkeit aus der Forstwirtschaft kommt.</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Renate Künast [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Der ist ja auch erst 150 Jahre alt!)</p></div><p class="bodytext">Ich habe mir diese Rede angehört. Da ging es immer um: Wachstum, Wachstum, Wachstum.</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Dr. Martin Lindner [Berlin] [FDP]: Sie haben sie gelesen! Wie schön!)</p></div><p class="bodytext">– Ich habe sie mir sogar angehört; ich habe es mir wirklich angetan – wie Sie ja auch.</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD – Ernst Hinsken [CDU/CSU]: Die Frau Oberlehrerin!)</p></div><p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt:</span></p>
<p class="bodytext">Frau Andreae, Herr Fuchs möchte Ihnen gern eine Zwischenfrage stellen. Möchten Sie diese zulassen?</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):</span></p>
<p class="bodytext">Sie stoppen die Zeit, und ich darf den Gedanken nach- her noch zu Ende führen. Dann höre ich sie mir gern an.</p>
<p class="bodytext">Dr. Michael Fuchs (CDU/CSU):</p>
<p class="bodytext">Verehrte Frau Andreae, wenn ich richtig informiert bin, kommen Sie aus Baden-Württemberg. Ist es richtig, dass die Grünen dort zumindest in der Energiepolitik eine völlig neue Ausrichtung eingeleitet haben; denn Ihr Umweltminister Franz Untersteller – ich gehe davon aus, dass Sie ihn kennen – sagte Folgendes – ich zitiere –:</p>
<p class="bodytext">Wenn wir uns dem Problem – er meint den Kraftwerkstandort Baden-Württemberg –&nbsp;nicht widmen, werden wir nach 2015 in eine Situation kommen, doch Atomkraftwerke am Netz las- sen zu müssen.</p>
<p class="bodytext">Heißt das, dass die Grünen in ihrer Energiepolitik jetzt Atomkraftwerke doch als eine Notwendigkeit betrachten?</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Hubertus Heil [Peine] [SPD]: Das wird ein klassisches Eigentor, Herr Fuchs! – Garrelt Duin [SPD]: Das ist wirklich ein Elfmeter im eigenen Strafraum! – Renate Künast [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ich denke, ihr wollt raus aus der Atomenergie!)<span style="white-space:pre"></span></p></div><p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):</span></p>
<p class="bodytext">Soll ich antworten oder das Plenum? – Wenn ich dürfte, würde ich gern antworten. Mein Sohn ist jetzt in der 6. Klasse und lernt dort gerade deutsche Grammatik. Es ist immer ganz wichtig, sich den Satzbau anzuschauen und zu überlegen, ob dort Bedingungen formuliert werden. Was Herr Untersteller sagt, ist: Wenn es uns nicht gelingt, jetzt die Energiewende forciert voranzutreiben und diesen Umbau wirklich hinzubekommen, dann stehen wir 2050 vor der Situation, dass wir nicht wissen – –</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Dr. Michael Fuchs [CDU/CSU]: 2015! – Ernst Hinsken [CDU/CSU]: 2015!)</p></div><p class="bodytext">– 2015, ja, aber Sie müssen es jetzt angehen. Das ist es, was er sagt. Er wirft Ihnen und auch dem Wirtschaftsminister vor, dass die Energiewende nicht kraftvoll an- genommen wird.</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD – Dr. Martin Lindner [Berlin] [FDP]: Eine eigenwillige Exegese! Die Exegese des Unterstellers! – Ernst Hinsken [CDU/ CSU]: Das sind Ihre Redewendungen!)</p></div><p class="bodytext">Jetzt möchte ich meinen Gedanken fortführen.</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt:</span></p>
<p class="bodytext">Es gibt noch eine Zwischenfrage, Frau Andreae. Möchten Sie diese zulassen?</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):</span> Aber immer.</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Jürgen Trittin [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Aber jetzt eine ausführlichere Ant- wort!)</p></div><p class="bodytext">– Gerne, wenn die Frage besser ist. – Was sie sein wird.</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Hubertus Heil (Peine) (SPD):</span></p>
<p class="bodytext">Frau Kollegin, kann es sein, dass der Kollege Fuchs möglicherweise Teil des Problems ist, das angesprochen wurde, nämlich dass der Umweltminister von Baden- Württemberg andeutet, wenn es jetzt nicht gelingt, die Energiewende umzusetzen, neue Kraftwerkskapazitäten zu bauen, erneuerbare Energien zu integrieren und Spei- cher zu bauen, sodass sich 2015 Leute wie Herr Fuchs hinstellen und sagen: „Nun müssen wir aber die Restlaufzeit der Kernkraftwerke verlängern“? Kann es sein, dass das gemeint war?</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):</span></p>
<p class="bodytext">Das würde ich unterstützen, zumal wir die Position von Herrn Fuchs kennen, der sich als einer der wenigen dazu äußert und die Energiewende eigentlich nicht un- terstützt.</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Hartwig Fischer [Göttingen] [CDU/CSU]: Aber wer behindert die Speicherung?)</p></div><p class="bodytext">Ich nehme an, dass es in Ihren Fraktionen viele gibt, die das heimlich tun. Ich meine es wirklich ernst – nehmen wir einmal die Polemik und alles heraus –: Sie müssen es schaffen, diese Energiewende umzusetzen. Sie haben mit Minister Röttgen einen Minister, der ein hohes Interesse daran hat, die Energiewende auch mit uns gemeinsam zu schaffen. Sie haben mit Minister Rösler jemanden, der diese Energiewende blockiert, wo auch immer er kann – in der EU und in Deutschland.</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Hartwig Fischer [Göttingen] [CDU/CSU]: Das machen Sie doch vor Ort!)</p></div><p class="bodytext">Schaffen Sie es endlich, in Ihren Köpfen umzudenken und diese Energiewende umzusetzen!</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD – Zurufe der Abg. Ernst Hinsken [CDU/CSU] und Dr. Michael Fuchs [CDU/CSU] – Abg. Bartholomäus Kalb [CDU/CSU] meldet sich zu einer Zwischenfrage)</p></div><p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt:</span></p>
<p class="bodytext">Weitere Zwischenfragen möchte Frau Andreae nicht zulassen.</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):</span></p>
<p class="bodytext">Ich möchte nun, bevor Sie sich festbeißen, mit meinem Gedanken zum Dreikönigstreffen zum Ende kommen, weil mir das neben der Energiewende wirklich wichtig ist.</p>
<p class="bodytext">Auf diesem Dreikönigstreffen hat der Minister Rösler einen Wachstumsfetischismus formuliert, wie wir ihn in den letzten 30 Jahren nicht mehr gehört haben.</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Hans-Michael Goldmann [FDP]: Sie erzählen<span style="white-space: pre;">&nbsp;</span>doch dauernd, wie viele Arbeitsplätze in diesem Bereich entstehen!)</p></div><p class="bodytext">Ich dachte, ehrlich gesagt: Wir waren weiter bei der Frage, darüber tatsächlich ernsthaft nachzudenken, wie es hier weitergehen soll.</p>
<p class="bodytext">Ich nenne Ihnen zwei Nachrichten, die an einem Wochenende gemeldet wurden: Der siebenmilliardste Erdenbürger ist geboren worden. Gleichzeitig kam die Nachricht, dass wir im Jahr 2010 trotz aller Bemühungen die höchsten CO2-Emissionen überhaupt hatten. Wenn Sie diese beiden Nachrichten zusammen denken, erkennen Sie: Es führt kein Weg an einer ökologischen Wende vorbei, die ernst gemeint ist.</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD und der LINKEN – Dr. Martin Lindner [Berlin] [FDP]: Stimmt doch gar nicht!)</p></div><p class="bodytext">– Das, mein lieber Herr Lindner, ist überhaupt keine Luxusdiskussion, sondern es ist zwingende Notwendigkeit, diese Diskussion zu führen. Darüber denkt im Übrigen auch der Finanzminister nach. Ich weiß nicht, ob man kurz vor Weihnachten ganz besonders in sich geht und nachdenkt; aber Ihr Finanzminister, der auf dem Dreikö- nigstreffen auf eine Art abgekanzelt wurde, die Ihresgleichen sucht, sagt nicht nur: „Wir müssen über das Wirtschaftswachstum in den hoch entwickelten Industrie- nationen nachdenken“, nein, er geht sogar weiter.</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt:</span>&nbsp;Frau Kollegin.</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):&nbsp;</span>Er sagt: Wir müssen es begrenzen. – Diese Diskussion sollten Sie einmal intern führen: –</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt:&nbsp;</span>Frau Kollegin.</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):&nbsp;</span>– Wie gehen Sie nachdenklich, klug und ernsthaft mit der Frage um, dass wir so nicht weitermachen können und eine ökologische Wende brauchen?</p>
<p class="bodytext">Ich komme leider zum Schluss.</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt:&nbsp;</span>Frau Kollegin, Sie hätten zum Schluss gekommen sein müssen. Sonst toppen Sie noch Herrn Riesenhuber.</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):&nbsp;</span>Herrn Riesenhuber? Immer, ganz klar. Ich darf jetzt also noch eine Zwischenfrage zulassen?</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt:&nbsp;</span>Nein.</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):</span> Schade. Hätte ich gerne.</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt:&nbsp;</span>Definitiv nicht.</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):&nbsp;</span>Ich hätte wirklich gerne Ihre Frage zugelassen. – Ich hoffe, Sie können über das eine oder andere nachdenken –</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt:&nbsp;</span>Frau Kollegin, Sie müssen bitte zum Ende kommen.</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):&nbsp;</span>– und sind dazu intellektuell in der Lage. Dann freue ich mich über die weiteren Diskussionen.</p>
<p class="bodytext">Vielen Dank.</p><div class="indent"><p class="bodytext">(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD sowie bei Abgeordneten der LINKEN)</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Gesprochenes Wort</category>
			<category>Rede im Bundestag</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jahreswirtschaftsbericht 2012: Rösler verspielt Kapital und Zeit</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/jahreswirtschaftsbericht-2012-roesler-verspielt-kapital-und-zeit.html</link>
			<description>Der Jahreswirtschaftsbericht stellt die aktuelle wirtschaftliche   Situation der Bundesrepublik aus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Jahreswirtschaftsbericht stellt die aktuelle wirtschaftliche   Situation der Bundesrepublik aus der Sicht der Bundesregierung dar und   gibt Prognosen zum Wirtschaftswachstum, zur Situation auf dem   Arbeitsmarkt und zur Geldwertstabilität.</p>
<p class="bodytext">Der<span style="font-weight: bold;"> Jahreswirtschaftsbericht 2012</span> basiert auf dem Prinzip Hoffnung.   Nämlich der Hoffnung, dass trotz Nichtstuns von Seiten der Regierung die   Wirtschaft stabil bleibt. Eine Antwort auf die gegenwärtigen   wirtschaftspolitischen Herausforderungen bleibt der Bericht schuldig.   Mit der Ablehnung einer Finanztransaktionssteuer und einer solidarischen   Lösung der Schuldenkrise, wie sie der Sachverständigenrat empfohlen   hat, verschärft die FDP die Eurokrise.</p>
<p class="bodytext">Die Bundesregierung hat bei der Krisenbewältigung lange gezögert und   die Krise damit verschärft. Und sie ist nicht in der Lage, eine  wirksame  wirtschaftspolitische Antwort auf die Herausforderungen dieser  Krise zu  geben. Sie klammert sich an alten Dogmen und Mythen deutscher   Wirtschaftspolitik und bedroht damit das europäische Projekt.</p>
<p class="bodytext">Strukturreformen und eine produktivitätsorientierte Lohnpolitik in   den Südländern sind unumgänglich. Sie brauchen aber mehrere Jahre, bis   sie spürbar wirken. Daraus den Schluss zu ziehen, noch striktere   Sparbemühungen und radikalere Reformen zu fordern, wäre ökonomisch und   sozial falsch und würde die Menschen dauerhaft vom europäischen Projekt   entfremden. Es drohen soziale Unruhen und antieuropäische Tendenzen.</p>
<p class="bodytext">Die Herausforderungen des Klimawandels und Ressourcenverknappung   bestimmen die Zukunftsfähigkeit der deutschen Unternehmen. Der   Bundeswirtschaftsminister steht auf der Bremse beim ökologischen Umbau   der Wirtschaft. Bei der Energiewende verspielt Rösler Kapital und Zeit.   Der kostengünstigste Weg zur Energiewende ist mehr Effizienz. Rösler   hätte den Schlüssel dazu in der Hand, aber er nutzt ihn nicht. Mit   seiner Blockade der europäischen Effizienzrichtlinie verhindert er   Energieeinsparungen, bremst Beschäftigung beim Handwerk und blockiert   eine Entlastung der Bürger und Unternehmen von 14 Mrd. Euro. Röslers   Rollback zu neuen Kohlekraftwerken und sein Angriff auf das EEG   gefährden hunderttausende Arbeitsplätze in der   Erneuerbaren-Energien-Branche.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Publikationen/jahreswirtschaftsbericht-2012,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf" title="Opens external link in new window" target="page" class="external-link-new-window" >Jahreswirtschaftsbericht 2012 (PDF 3,6 MB)</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Meine Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Millionäre sollen für die Krise zahlen</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/millionaere-sollen-fuer-die-krise-zahlen.html</link>
			<description>Die Grünen wollen die Allerreichsten in der Finanzkrise zur Kasse bitten. Sollte eine Rot-Grüne...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="hauptspalte">Lange haben  die Grünen darüber gestritten, wie sie Reiche an den Krisenkosten  beteiligen wollen - jetzt steht ihr Konzept fest. Die Bundestagsfraktion  hat am Dienstag beschlossen, im Falle einer Regierungsbeteiligung eine  befristete Vermögensabgabe einzuführen, die 100 Milliarden Euro  einspielen soll.</span></p>
<p class="bodytext">Kleine und mittelere Unternehmen sind davon nicht oder nur teilweise davon betroffen. Die Grünen Wirtschaftspolitiker haben sich für einen Freibetrag für Unternehmen in Höhe von 5 Millionen Euro ausgesprochen.</p>
<p class="bodytext"><span id="hauptspalte">Entsprechend  zufrieden ist Kerstin Andreae, die wirtschaftspolitische Sprecherin der  Fraktion. &quot;Wir schützen die Interessen kleiner Unternehmen. Das ist  wirtschaftspolitisch vernünftig.&quot;&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><a href="http://taz.de/Gruene-wollen-Vermoegensabgabe/!85824/" title="Opens external link in new window" target="page" class="external-link-new-window" >Kompletter Beitrag in der taz</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Presseecho</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 14:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wirtschaftsminister Rösler will das Erneuerbare-Energien-Gesetz abschaffen</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/wirtschaftsminister-roesler-will-das-erneuerbare-energien-gesetz-abschaffen.html</link>
			<description>Kerstin Andreae MdB: &quot;Grüne fordern Planungssicherheit statt Planwirtschaft&quot;
&quot;Damit gefährdet der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wirtschaftsminister Rösler will nicht nur die Solarförderung auf ein Gesamtvolumen von 1000MW/Jahr deckeln, sondern fordert nun auch, das EEG durch ein Quotensystem mit Maximaldeckel zu ersetzen. &quot;Damit gefährdet der Wirtschaftsminister Arbeitsplätze in der Erneuerbare-Energien-Branche in Südbaden&quot;, befürchtet die Freiburger Grünen-Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae.</p>
<p class="MsoPlainText">Eine Deckelung des Ausbaus erneuerbarer Energien auf einen vorgegebenen Maximalwert führt erfahrungsgemäß zu einer Monopolisierung des Ausbaus. Bürgerenergieprojekte haben in solchen Systemen ebenso wenig Platz wie neue Technologien. Solarenergie wird gänzlich unrentabel.</p>
<p class="MsoPlainText">&quot;Während die Energiewende in den Ländern langsam Fahrt gewinnt, tritt Bundeswirtschaftsminister Rösler auf die Bremse. Die Erneuerbare-Energien-Branche braucht Planungssicherheit statt Planwirtschaft.&quot; Die Grüne Bundestagsfraktion hat auf ihrer Weimarer Klausur deshalb eine atmende Degression vorgesehen, das heißt je höher der Zubau, desto größer fällt die Kürzung der Vergütung aus. </p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Freiburg und Region</category>
			<category>Grüne Politik</category>
			<category>Presse</category>
			<category>Enquête Wachstum</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wachstum ist kein Ziel sondern nur ein Mittel</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/wachstum-ist-kein-ziel-sondern-nur-ein-mittel.html</link>
			<description>In der vergangenen Plenumssitzung der Enquete sollte es zu einer  Klärung von Konfliktpunkten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In der vergangenen Plenumssitzung der Enquete sollte es zu einer  Klärung von Konfliktpunkten kommen, die in der Projektgruppe  &quot;Stellenwert von Wirtschaft und Gesellschaft&quot; aufgetreten sind. Die  Diskussion prägte der Konflikt um die Bedeutung des Wachstums für die  ökonomische und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands. Im Fokus  standen die Fragen nach qualitativem versus quantitativem Wachstum,  Wachstum als Ziel oder Mittel und der Umgang mit einem niedrigen  Potenzialwachstum.</p>
<h3><b>Wachstum als Heilmittel?</b></h3>
<p class="bodytext">Es wurde offensichtlich, dass die Koalition und vor allem der  Sachverständige Prof. Paqué von der Universität Magdeburg davon  ausgehen, dass das derzeitige Wirtschaftsmodell keinerlei&nbsp; Änderung  bedarf und nur darauf geachtet werden müsse, dass hohe Wachstumsraten  erreicht würden. Prof Paqué erklärte, dass in hochentwickelten Ländern  wie Deutschland Wachstum zu einem Großteil aus qualitativen  Verbesserungen (qualitativem Wachstum) besteht. Dieser These  widersprachen alle Beteiligten der Opposition, aber auch der  Sachverständige Prof. Miegel. Für sie war klar, dass Wachstum auch mit  negativen Folgen für Umwelt und Gesellschaft einhergeht und diese Folgen  nicht allein durch wirtschaftliche Innovation beseitigt werden könnten.</p>
<h3><b>Niedrige Wachstumsraten – Chance oder Katastrophe?</b></h3>
<p class="bodytext">Im Einsetzungsbeschluss der Enquete Kommission wird ausdrücklich  gefordert zu untersuchen, wie sich niedrige Wachstumsraten auf das  derzeitige Wirtschafts- und Sozialstaatsmodell auswirken. Die Koalition  hat sich in der damit beauftragten Projektgruppe bisher dieser  Auseinandersetzung verweigert. Für sie, dies wurde in der Debatte  deutlich, geht es nur darum an ein paar Schrauben zu drehen, damit es  wieder zu hohen Wachstumsraten kommt. Die grünen Abgeordneten <b>Kerstin Andreae</b> und <b>Dr. Hermann E. Ott</b>  machten in ihren Äußerungen klar, dass in den letzten Jahren Wachstum  in Form von umweltschädlichen Konjunkturpaketen nur mittels Verschuldung  – und damit zu hohen Kosten -&nbsp; erwirtschaftet wurde. Eine erfreuliche  Seite hatte die Auseinandersetzung: Die Vorsitzende Daniela Kolbe  forderte eine Weiterführung der Auseinandersetzung mit dem Szenario von  niedrigen Wachstumsraten, damit der Auftrag der Enquete erfüllt wird.</p>
<h3><b>Koalition bremst Enquete aus</b></h3>
<p class="bodytext">Mit ihren bisherigen Debattenbeiträgen und Textenwürfen wird immer  deutlicher, dass die Koaltion weit hinter dem Stand der derzeitigen  gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Debatten bleibt. Wenn sich die  Koalition nicht öffnet und ihren Blick weitet, besteht die Gefahr, dass  die Enquete ihrem Auftrag nur in Teilen gerecht wird.</p>]]></content:encoded>
			<category>Enquête Wachstum</category>
			<category>Meine Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 15:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bürokratische Neuregelung für „Made in Germany“ gehören in den Aktenschredder</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/buerokratische-neuregelung-fuer-made-in-germany-gehoeren-in-den-aktenschredder.html</link>
			<description>Zu Presseberichten über in der EU-Kommission geplante Änderungen beim Label „Made in Germany“...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die EU-Kommission sollte die geplante Verschärfung der Anforderungen  für <span style="font-weight: bold;">„Made in Germany</span>“ zu den Akten legen. Geplant ist, dass Unternehmen  künftig genau auflisten, wo ihre Vorprodukte und Komponenten gefertigt  wurden und welchen Anteil an der Wertschöpfung diese haben. Das ist  nicht praktikabel und schadet besonders kleinen und mittleren  Unternehmen. Denn für sie ist „Made in Germany“ ein wichtiger und viel  genutzter Türöffner auf internationalen Märkten. Sie müssten daher  erheblichen bürokratischen Mehraufwand schultern.</p>
<p class="bodytext">Die Kommissions-Pläne zeichnen ein überholtes Bild der  internationalen Arbeitsteilung entlang des Wertes von  Warenbestandteilen. „Made in Germany“ steht heute für die Fähigkeit,  globale Fertigungsprozesse zu steuern und deren Qualität und  Zuverlässigkeit zu sichern. Das sind auch die relevanten Kriterien für  die Verbraucherinnen und Verbraucher. Eine Verschärfung des Labels entlang des Wertes von Warenbestandteilen ignoriert diesen Zusammenhang. Die Kommissionspläne sind deshalb auch ungeeignet, eine besser wirtschaftliche Integration in Europa voranzubringen.</p>
<p class="bodytext">Wir fordern die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass das bewährte und einfache Kriterium des letzten Be- und Verarbeitungsortes erhalten bleibt. Im Sinne einer Vertiefung des Binnenmarktes sollte  überlegt werden „Made in Germany“ mittelfristig zu „Made in Europe“  auszubauen.</p>
<p class="bodytext"> Damit auch „Made in Europe“ für Innovation und gute Qualität  steht, muss es Unternehmen und Politik gelingen, daraus ein  Markenzeichen für hohe ökologische Standards und maximale  Ressourceneffizienz zu machen. </p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 12:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kerstin Andreae sucht Jungredakteure für den Jugend-Medien-Workshop vom 25. bis 30. März 2012 im Deutschen Bundestag</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/kerstin-andreae-sucht-jungredakteure-fuer-den-jugend-medien-workshop-vom-25-bis-30-maerz-2012-im-deu.html</link>
			<description>Die Freiburger Grünen-Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae weist auf den Jugendmedienworkshop 2012...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Die Freiburger Grünen-Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae weist auf den Jugendmedienworkshop 2012 im Bundestag hin: Unter dem Titel &quot;Auftrag Gesellschaft. Zwischen Ehre und Amt - Dein Dienst für die Demokratie?&quot; lädt der Deutsche Bundestag gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland 40 junge Journalistinnen und Journalisten zu einem Workshop nach Berlin ein. Eine Woche lang schauen Jugendlichen hinter die Kulissen des parlamentarischen und medialen Geschehens in der Hauptstadt. Sie hospitieren in Redaktionen, begleiten Hauptstadt-Korrespondenten, diskutieren mit Abgeordneten aller Fraktionen und besuchen Plenarsitzungen im Deutschen Bundestag. Dabei befassen sie sich mit mit der Rolle des bürgerschaftlichen Engagements - sei es im Ehrenamt, Freiwilligen Sozialen Jahr, Freiwilligen Wehrdienst oder Bundesfreiwilligendienst - im gesamtdemokratischen Getriebe.</p>
<p class="MsoPlainText">Bewerben können sich interessierte Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Jahren mit einem Artikel oder einem Video-/Audiobeitrag zu einem Thema, das auf der Homepage <a href="http://bundestag.jugendpresse.de/" target="page" >http://bundestag.jugendpresse.de</a> näher erläutert ist. Bei Bedarf können Sie sich auch gern an die Abgeordnete Kerstin Andreae wenden. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2012.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 11:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grünes Kino: &quot;Was lebst Du?&quot; - Gelebte Integration</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/gruenes-kino-was-lebst-du-gelebte-integration.html</link>
			<description>„Ich bin schwanger“ – mit dieser Selbstoffenbarung der Regisseurin Bettina Braun beginnt ihr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Ich bin schwanger“ – mit dieser Selbstoffenbarung der Regisseurin Bettina Braun beginnt ihr <span style="font-weight: bold;">Debüt-Dokumentarfilm „Was lebst Du?“</span>  der im Rahmen der Reihe „Grünes Kino“ von der Bundestagsabgeordneten  Kerstin Andreae und dem Freiburger Grünen Kreisverband am 06.12. einem  interessierten Publikum im Friedrichsbau gezeigt wurde.</p>
<p class="bodytext">Eineinhalb Jahre lang begleitete Bettina Braun vier Kölner  Jugendliche, Ali el Mkllaki, Kais Setti, Alban Kadiri und Ertan Dinc,  die sich im Jugendzentrum „Klingelpütz“ treffen und dokumentierte ihr  Alltagsleben. Von Anfang an schreibt die Filmemacherin ihre Perspektive  in das Werk ein und betont dadurch die eigene Arbeit und den  Herstellungsprozess. Im weiteren Verlauf des Films tauchen Bettina  beziehungsweise ihr Sohn immer wieder als Aktivposten auf, parallel zu  den Erlebnissen der jungen Männer stellt die Regisseurin so ihre eigene  Entwicklung aus. Mit dem Kind wächst auch ihre Beziehung zu den  Jugendlichen. Das Ergebnis ist ein Film, der mehr ist als nur  Milieustudie, da er implizit ebenfalls das eigene Verhältnis zu seinem  Objekt thematisiert.</p>
<p class="bodytext">Angeregt durch den Dokumentarfilm und durch die jüngsten  Entwicklungen im Fall der Zwickauer Nazizelle entwickelte sich schnell  eine rege Diskussion unter den Filmgästen. Im Mittelpunkt standen dabei  immer wieder die Fragen „Wo mangelt es - &nbsp;auch und insbesondere in  Freiburg - &nbsp;an gelebter Integration?“, „Was kann die Politik  verbessern?“ und „Wie kann jeder einzelne einen Beitrag zu einer neuen  Willkommenskultur in Deutschland leisten?“.</p>
<p class="bodytext">Als Gast konnte der Karlsruher Journalist Benno Stieber dann auch von  der Arbeit an seinem neuen Buch „Wir: 19 Leben in einem neuen  Deutschland“ berichten. Er portraitiert u.a. Tarek Al Wazir, Dunya  Hayali und Bülent Ceyland und beschreibt einzelne Schicksale mehr oder  weniger geglückter Integration. </p>]]></content:encoded>
			<category>Freiburg und Region</category>
			<category>Meine Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 14:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Doha-Runde ohne Lichtblick – Entwicklungsländer durch bilaterale Abkommen bedroht</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/doha-runde-ohne-lichtblick-entwicklungslaender-durch-bilaterale-abkommen-bedroht.html</link>
			<description>Zur 8. WTO-Ministerkonferenz erklären Kerstin Andreae, Sprecherin für Wirtschaft, und Thilo Hoppe,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mit einem Durchbruch rechnet niemand. Ohnehin stößt die <span style="font-weight: bold;">8.  Ministerkonferenz&nbsp; der Welthandelsorganisation (WTO)</span> kaum auf Interesse.  Das als &quot;Entwicklungsrunde&quot; zelebrierte Verhandlungsbündel aus Doha  entpuppt sich als Farce. Stattdessen droht den Entwicklungsländern durch  bilaterale Freihandels- und Investitionsabkommen Gefahr. Einzig die  weitere Öffnung der Märkte für öffentliche Aufträge und die Aufnahme  Russlands in die WTO sind hoffnungsvolle Signale gegen den vom IWF  befürchteten Rückfall der Weltwirtschaft in Protektionismus und  Isolation. Dies zeigt, trotz Stillstand der Doha-Runde, dass  multilaterale Prozesse noch nicht tot sind.</p>
<p class="bodytext">Die Appelle, einzelne Elemente aus dem <span style="font-weight: bold;">Doha-Paket</span> im Interesse der Entwicklungsländer bevorzugt zu verhandeln, werden auch dieses Mal am Widerstand der USA und der EU scheitern. Die EU hatte schon im Vorfeld beschlossen, Agrarexportsubventionen und ähnliche Instrumente nur zu streichen, wenn es zu einer Gesamteinigung kommt. </p>
<p class="bodytext">Eine&nbsp;entwicklungsorientierte WTO-Agenda müsste aber darauf verzichten,&nbsp; europäische Exporte künstlich zu verbilligen. Denn dies zerstört lokale  Märkte in Entwicklungsländern und verletzt das Menschenrecht auf  Nahrung. Die als Fortschritt für die ärmsten Länder gefeierte  Teileinigung für einen bevorzugten Zugang zu den Dienstleistungsmärkten  der Industrieländer ist nur ein Feigenblatt. Zur Armutsreduzierung wird  diese Öffnung nicht führen, da die am wenigsten entwickelten Länder  (LDCs) im Dienstleistungssektor wenig Chancen gegen die Konkurrenz in  den OECD-Ländern haben.</p>
<p class="bodytext">Die Musik spielt an der WTO vorbei. Seit die Doha-Runde stillsteht,  setzen die Industrienationen ihre wirtschaftlichen Interessen in  bilateralen Freihandels- oder Investitionsschutzabkommen durch. Die EU  geht dabei besonders aggressiv vor. Sie drängt die Gegenseite zu einem  Grad an Liberalisierung, der deutlich über <span style="font-weight: bold;">WTO-Standards</span> hinaus geht.  Dadurch wird der wirtschaftspolitische Spielraum von Entwicklungsländern  massiv beschnitten, lokale Produktionszweige können kaum mehr geschützt  werden. Noch engere Fesseln werden den Staaten durch Klagerechte  transnationaler Unternehmen angelegt, für die sich die EU vehement  einsetzt. Die Folgen für die ärmsten Bevölkerungsschichten in LDCs, aber  auch in Schwellenländern wie Indien, sind dramatisch.</p>
<p class="bodytext">Freihandel ist kein Selbstzweck – so wie es die WTO propagiert. Bei  der Lösung der <span style="font-weight: bold;">Ernährungskrise</span> spielt der internationale Handel eine  wichtige Rolle. Jedem Staat sollte der Freiraum gewährt sein,  handelspolitische Instrumente (z.B. Schutzzölle) anzuwenden, um die  Ernährungssicherheit der eigenen Bevölkerung zu garantieren. Das hat  auch der <span style="font-weight: bold;">UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf angemessene  Ernährung</span> erst im November in einem Bericht gefordert. Bisher setzt das  Bundeswirtschaftsministerium in Verhandlungen jedoch einseitig auf  Marktöffnung zum Vorteil deutscher und europäischer Unternehmen – und  zum Nachteil hungernder und armer Menschen weltweit. </p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Grüne Politik</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 16:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schienenbonus fällt 2012: wann genau, wie und wer zahlt, lässt Bundesregierung offen</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/schienenbonus-faellt-2012-wann-genau-wie-und-wer-zahlt-laesst-bundesregierung-offen.html</link>
			<description>Die Sachverständigen waren sich darüber einig, dass Verkehrslärm, auch der Schienenlärm, krank...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Eines der wichtigsten verkehrspolitischen Ziele ist und bleibt die Verlagerung transportierender Güter von der Straße auf die Schiene. Doch mehr Schienengüterverkehr wird von den Anwohnern nur akzeptiert werden, wenn vorhandene Lärmminderungspotentiale ausgeschöpft werden. Ein erster Schritt wäre demnach die Abschaffung des &quot;Schienenbonus&quot; - auch darin waren sich die meisten der Sachverständigen einig.</p>
<p class="MsoPlainText">Die Bundesregierung hat leider keinen Fahrplan vorgelegt, wie wir beim Thema Lärmschutz vorankommen können. Ein von allen geforderter Gesetzesentwurf &quot;soll im Laufe des nächsten Jahres kommen&quot;, so der zuständige Parlamentarische Staatsekretär Enak Ferlemann in der gestrigen Anhörung. Details, wann genau und wie der Wegfall des Schienenbonus finanziert werden soll, blieb völlig offen. Die Planungen für das 3. und 4. Gleis der Rheintalbahn sind somit weiterhin Verhandlungssache im Projektbeirat. Völlig unterschiedliche Lärmsituationen von Basel bis Offenburg werden die Folge sein. Somit ist die Bundesregierung seit den Ankündigungen im Bundestagsbeschluss vom 18. März 2011 keinen Schritt weiter gekommen. Hier hieß es: &quot; Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel auf, [...] den Schienenbonus schrittweise abzuschaffen und dem Deutschen Bundestag hierzu einen Gesetzentwurf so rechtzeitig vorzulegen, dass die Vorhabenträger ab 2012 ihre Planungen für den neuen Bundesverkehrswegeplan ohne Schienenbonus planen können.&quot; Von einem rechtzeitigen Gesetzesentwurf kann nun keine Rede mehr sein.</p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>
<p class="MsoPlainText">Antrag <a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/046/1704652.pdf" title="Opens external link in new window" target="page" class="external-link-new-window" >„Schutz vor Bahnlärm verbessern – Veraltetes Lärmprivileg Schienenbonus abschaffen“</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Freiburg und Region</category>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 10:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kürzungen bei Langzeitsarbeitslosen verhindern Teilhabe und 2. Chance</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/kuerzungen-bei-langzeitsarbeitslosen-verhindern-teilhabe-und-2-chance.html</link>
			<description>&quot;elrec-kombeg&quot; in Herbolzheim hat 16 Jahre Erfahrung in Qualifizierung und Beschäftigung</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Die Freiburger Grünen-Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae informierte sich bei der Beschäftigungsgesellschaft für Langzeitarbeitslose &quot;elrec-kombeg&quot; in Herbolzheim über die Auswirkungen der erfolgten Kürzung der Arbeitsgelegenheit. Auch die Neuregelungen durch die geplante &quot;Instrumentenreform&quot; wurden besprochen.&nbsp; Auf dem Rundgang wurde die Fahrradwerkstatt besucht, bei der über die sogenannte Bürgerarbeit Schrotträder instandgesetzt werden, um sie an bedürftige Menschen zu verkaufen. Beeindruckt war Andreae vom Kunst-Projekt &quot;WerkTage&quot;, in dem Menschen unter Anleitung eines Künstlers über die künstlerische Arbeit ein Erfolgserlebnis ermöglicht wird: etwas, was die Langzeitarbeitslosen oft seit Jahren nicht mehr erlebt haben.</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="http://www.tv-suedbaden.de/default.aspx?ID=2970&amp;showNews=1081424" title="Opens external link in new window" target="page" class="external-link-new-window" >TV-Südbaden-Beitrag</a></p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Freiburg und Region</category>
			<category>Grüne Politik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 12:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kopflos in den IT-Gipfel – Masterplan für die digitale Wirtschaft</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/kopflos-in-den-it-gipfel-masterplan-fuer-die-digitale-wirtschaft.html</link>
			<description>Zum heutigen IT-Gipfel erklären Kerstin Andreae, Sprecherin für Wirtschaftspolitik, und Tabea...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Koalition hat versäumt, vernünftige Rahmenbedingungen für den <span style="font-weight: bold;">Ausbau einer leistungsstarken und modernen Breitbandinfrastruktur</span> zu schaffen. Dazu hätte sie bei der Reform des Telekommunikationsgesetzes die Möglichkeit gehabt. Der Markt kann die vielen Baustellen, wie zum Beispiel das Problem der weißen Flecken, nicht alleine regeln. Deshalb benötigen wir dringend einen Masterplan für die digitale Wirtschaft. Der BDI hat nicht ohne Grund dem schnellen Internet-Ausbau höchste Priorität für die Industrie eingeräumt. Deutschland braucht eine leistungsstarke und moderne Infrastruktur. Wer sich dabei aber in erster Linie auf neue Straßen oder Bahnhöfe konzentriert, wird den Anforderungen einer modernen Infrastruktur nicht gerecht.</p>
<p class="bodytext"> Für den <span style="font-weight: bold;">Glasfaserausbau</span> fordern wir zielgerichtete staatliche Mittel, um Investitionen der Unternehmen freizusetzen. Diese sollen in Form von Zuschüssen zweckgebunden für den <span style="font-weight: bold;">Open Access</span> Glasfaserausbau eingesetzt werden. So soll dem stetig wachsende Datenverkehr und dem daraus resultierenden steigenden Bedarf an schnelleren Internetzugängen Rechnung getragen werden.</p>
<p class="bodytext"><br />Wir fordern außerdem einen gesetzlichen Anspruch auf <span style="font-weight: bold;">Grundversorgung mit Breitband</span> auf Grundlage von sechs Mbit, der dynamisch angepasst wird und über einen Unternehmensfonds finanziert werden kann. Damit machen wir sehr konkrete Vorschläge, wie die Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen zukünftig Zugang zu schnellem Internet haben können.</p>
<p class="bodytext"><br />Die Bundesregierung hat bislang kein überzeugendes Konzept vorgelegt, wie sie Deutschland an die internationale IT-Spitze bringen will. Ein jährlicher IT-Gipfel reicht da nicht aus.</p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 17:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kommentar: Zurück zu soliden Haushalten - solidarisch, grün und wirtschaftspolitisch vernünftig</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/zurueck-zu-soliden-haushalten-solidarisch-gruen-und-wirtschaftspolitisch-vernuenftig.html</link>
			<description>Wir haben auf unserer Bundesdelegiertenkonferenz in Kiel weitreichende finanzpolitische Beschlüsse...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wir haben auf unserer Bundesdelegiertenkonferenz in Kiel <span style="font-weight: bold;">weitreichende finanzpolitische Beschlüsse</span> gefasst. Damit werden wir Einnahmen und Ausgaben von Bund, Ländern und Kommunen wieder in ein belastbares Verhältnisses bringen und so Handlungsfähigkeit für wichtige <span style="font-weight: bold;">Investitionen in Klima, Bildung und Gerechtigkeit</span> wieder gewinnen. </p>
<p class="bodytext">Im Gegensatz zur Bundesregierung benennen wir die unpopulären Notwendigkeiten, die sich aus der <span style="font-weight: bold;">Finanz- und Eurokrise</span> ergeben ehrlich und offen. Wir wollen die strukturellen Probleme in den öffentlichen Haushalten mit einem Dreiklang aus <span style="font-weight: bold;">Subventionsabbau, Ausgabenkürzungen und Einnahmeerhöhungen</span> angehen. Dabei legen wir großen Wert auf eine grüne Handschrift, eine gerechte Verteilung von Belastungen nach der Leistungsfähigkeit und die Bewahrung der Investitionsfähigkeit der Betriebe.</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/user_upload/gruene_btf_andreae/SolidarischGruenWirtschaftspolitischVernuenftig.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Kommentierung der Kieler Beschlüsse</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Grüne Politik</category>
			<category>Meine Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 15:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grünes Kino: „Was lebst du?“ Dienstag, 6.12. 18:00 Uhr im Friedrichsbau</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/gruenes-kino-was-lebst-du.html</link>
			<description>Wenn man die rechtsextremen Gewalttaten des Zwickauer Trios, Bundespräsident Wulffs Grundsatzrede...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText"> Am Beispiel eines Dokumentarfilms und eines aktuellen Buchs möchte ich mit Ihnen diskutieren, wo wir in Sachen Integration in Freiburg stehen und was die Politik verbessern kann, um eine neue Willkommenskultur auszurufen und die Bedingungen für eine gelebte Integration in Deutschland zu verbessern.</p>
<p class="MsoPlainText">Ich lade Sie ein zum Grünen Kino und anschliessender Diskussion: gelebte Integration!</p>
<p class="MsoPlainText" style="font-weight: bold;">Film:</p>
<p class="MsoPlainText">In ihrem Debüt-Dokumentarfilm „Was lebst du?“ begleitet Bettina Braun über zwei Jahre lang mit der Kamera eine in Köln lebende Gruppe von Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft. Sie zeigt den Alltag der jungen Männe...r zwischen Schule und Ausbildung, traditionellem Elternhaus und westlichem Lebensstil, klischeehafter Selbstdarstellung und eigenen Träumen.</p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-weight: bold;">Gast:</span> </p>
<p class="MsoPlainText">Der in Karlsruhe lebende Journalist Benno Stieber war immer stolz auf seinen österreichischem Migrationshintergrund. Sein neues Buch &quot;Wir: 19 Leben in einem neuen Deutschland&quot; zieht die abstrakte Integrationsdebatte auf die Ebene einzelner Schicksale mehr oder weniger geglückter Integration herunter. portraitiert werden Tarek Al Wazir, Dunya Hayali, Bülent Ceylan, Ranga Yogeshwar etc. </p>
<p class="MsoPlainText" style="font-weight: bold;">Der Eintritt ist frei!</p>]]></content:encoded>
			<category>Freiburg und Region</category>
			<category>Meine Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 08:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Breitband für Alle – Investitionen in Glasfaser zahlen sich aus</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/breitband-fuer-alle-investitionen-in-glasfaser-zahlen-sich-aus.html</link>
			<description>Beitrag in SüdwestGrün, Ausgabe 8, November 2011</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Deutschland steht an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter des Arbeitens, der Kommunikation sowie des gesellschaftlichen Miteinanders. Schneller Zugang ins Internet ist die Voraussetzung für <span style="font-weight: bold;">wirtschaftlichen Fortschritt und gesellschaftlicher Teilhabe</span>. Trotzdem sind immer noch rund 20 Prozent aller Haushalte in Deutschland unterversorgt: Das sind <span style="font-weight: bold;">neun Millionen Haushalte</span>, die aktuell gar keinen oder nur einen unzureichenden Zugang zum Internet haben! Der zügige <span style="font-weight: bold;">Ausbau der Breitbandinfrastruktur</span> gehört somit zu den zentralen Aufgaben unserer Gesellschaft und der Politik. </p>
<p class="bodytext">Unser Ziel ist es, eine<span style="font-weight: bold;"> flächendeckende Grundversorgung</span> mit Breitband in Deutschland zu gewährleisten. Ein von uns in Auftrag gegebenes und kürzlich veröffentlichtes <a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/medien/dokbin/391/391910.breitbandstudie_kurzfassung.pdf" title="Opens external link in new window" target="page" class="external-link-new-window" >Gutachten</a> bestätigt, dass ein solcher Breitbandausbau in Deutschland einen hohen wirtschaftlichen Nutzen mit sich bringt: Die Kosten einer Anbindung aller Haushalte mit <span style="font-weight: bold;">2 Mbit/s</span>. belaufen sich zwar auf etwas mehr als 1 Milliarde Euro, gleichzeitig ergibt sich aber ein <span style="font-weight: bold;">Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 5 bis 8 Milliarden Euro</span>. Wir wollen den Telekommunikationsunternehmen die Möglichkeit geben, den Breitbandausbau selbst zu organisieren. Sollte durch wettbewerbliche Maßnahmen die Grundversorgung aber nicht zeitnah erfolgen, müssen wir über eine gesetzliche <span style="font-weight: bold;">Universaldienstverpflichtung</span> nachdenken. Eine Variante, die laut Gutachten sowohl <span style="font-weight: bold;">europarechtlich als auch verfassungsrechtlich denkbar</span> wäre. </p>
<p class="bodytext">Gleichzeitig schaffen wir damit aber auch Anreize für einen schnellen Ausbau der Netzinfrastruktur mit <span style="font-weight: bold;">Glasfaser</span>. Und hier liegt die Zukunft. Städte und Kommunen müssen für die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Unternehmen mit Glasfaseranschlüssen versorgt sein. Dabei geht es um Übertragungsraten von 50 Mbit/s. und mehr, die mit der heute gängigen DSL-Technik kaum zu realisieren sind. Wir reden hier von Energie-, Finanz- oder Medienunternehmen, die riesige Datenmengen versenden. Aber auch Architekturbüros, Logistikzentren oder moderne landwirtschaftliche Betriebe sind zunehmen darauf angewiesen, einen leistungsfähigen Internetanschluss mit schnellen Up- und Downloads zur Verfügung zu haben.</p>
<p class="bodytext">Leider hängt Deutschland beim Glasfaserausbau im <span style="font-weight: bold;">internationalen Vergleich </span>um Jahre hinterher. So haben in Schweden bereits heute 25 Prozent aller Haushalte einen High-Speed-Internetanschluss von rund 70 Mbit/s., in Südkorea sogar 42 Prozent. Und Deutschland? Hier sind es gerade mal 1 Prozent der Haushalte. Die EU-Kommission fordert in ihrer <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/10/571&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=nl" title="Opens external link in new window" target="page" class="external-link-new-window" >digitalen Agenda</a> bis 2020 einen flächendeckenden Zugang von mindestens 30 Mbit/s. bzw. 100 Mbit/s. für mindestens 50 Prozent aller europäischen Haushalte. Dies ist die Benchmark, der sich die Bundesregierung stellen muss. Die schwarz-gelbe <a href="http://www.bmwi.de/Dateien/BBA/PDF/breitbandstrategie-der-bundesregierung,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf" title="Opens external link in new window" target="page" class="external-link-new-window" >Breitbandstrategie</a> wirkt dagegen wie eine lahme Ente: Bis Ende 2010 sollten alle Haushalte über einen Internetanschluss mit einer Übertragungsrate von mindestens 1 Mbit/s. verfügen. Und selbst dieses bescheidene Ziel wurde nicht erreicht. </p>
<p class="bodytext">Insgesamt scheint es, als fehle in Deutschland noch immer eine Gesamtstrategie, die sich an der Bedeutung des Internets für die <span style="font-weight: bold;">moderne Wissens- und Informationsgesellschaft</span> orientiert und mit der gezielt Anreize für den Markt gesetzt werden. Das es auch anders geht, zeigt uns gerade die neue <span style="font-weight: bold;">grün-rote Landesregierung</span> in Baden-Württemberg. Hier wurden vor wenigen Tagen die Eckpunkte der neuen „<span style="font-weight: bold;">Breitbandinitiative Baden-Württemberg II</span>“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Geplant ist ein eigenständiges Förderprogramm, um sowohl die weißen Flecken auf der „Internetkarte“ zu schließen, als auch den Auf- und Ausbau von zukunftsfähigen Hochleistungsnetzen auf den Weg zu bringen. Dafür werden die Fördermittel deutlich angehoben und insbesondere die strukturarmen Regionen unterstützt. Zudem soll die interkommunale Zusammenarbeit stärker gefördert werden. Viele Bürgermeister wissen bis heute nicht, welche rechtlichen und finanziellen Möglichkeiten sie beim Auf- und Ausbau ihres kommunalen Telekommunikationsnetzes überhaupt haben. </p>
<p class="bodytext">Währenddessen zeigt sich das Breitbandchaos der Bundesregierung auch bei der anstehenden Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG). Die schwarz-gelbe Koalition hatte sich hierfür monatelang Zeit gelassen und damit ein <span style="font-weight: bold;">Vertragsverletzungsverfahren</span> der Europäischen Kommission riskiert. Universaldienst ja oder lieber doch nicht, mehr oder weniger Verbraucherrechte, Datenschutz? Der koalitionsinterne Streit hatte dazu geführt, dass das Verbraucherministerium den Entwurf des Wirtschaftsministeriums blockierte. Und jetzt ging es ihnen nicht schnell genug: kurz vor Torschluss wurden im Handstreich äußerst kritische Änderungen durch den Wirtschaftsausschuss gepeitscht. Im mitberatenden Innenausschuss wurde noch nicht einmal eine Debatte über datenschutzrelevante Änderungen<span style="font-weight: bold;"> </span>zugelassen. So sieht die Diskussionskultur der schwarz-gelben Bundesregierung und ihrer Fraktionen im Jahr 2011 aus.</p>
<p class="bodytext">Dabei geht es um nicht weniger als um die <span style="font-weight: bold;">Grundsätze des deutschen Datenschutzes</span>, die mal eben über Bord geworfen werden, wie der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar im Wirtschaftsausschuss deutlich machte. Eigentlich hatte der ursprüngliche Entwurf zur TKG-Novelle für die sogenannte „Intercarrier-Abrechung“ eine maximal dreimonatige Speicherfrist vorgesehen. Um diese sinnvolle Beschränkung wurde hinter den Kulissen hart gerungen. Diese Regelung wurde nun wieder gekippt und im Gegenzug auch noch der von uns Grünen, SPD, Linken und Teilen der Union geforderte Breitband-Universaldienst aufgegeben. Die Bürgerinnen und Bürger haben jetzt den doppelten Schaden: Weder gibt es schnelles Internet für alle, noch angemessenen Datenschutz. </p>
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<p style="font-weight: bold;" class="bodytext">Zum Weiterlesen: </p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/beschluesse/dokbin/391/391922.breitbandversorgung.pdf" title="Opens external link in new window" target="page" class="external-link-new-window" >Grüne Vorschläge zur Breitbandversorgung</a></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/medien/dokbin/391/391910.breitbandstudie_kurzfassung.pdf" title="Opens external link in new window" target="page" class="external-link-new-window" >Breitbandgutachten (Kurzfassung)</a></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/user_upload/gruene_btf_andreae/Suedwestgruen_8_-_17_November-2011.pdf" title="Initiates file download" class="download" >SüdwestGrün, Ausgabe November 2011 </a></p>
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			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Grüne Politik</category>
			<category>Meine Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 16:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Phoenix vor Ort: Interview zur Eurokrise und Mindestlohn</title>
			<link>http://www.youtube.com/watch?v=pzEEgo325eA</link>
			<description>Kerstin Andreae (B'90/Grüne, Wirtschaftspolitische Sprecherin) und Martin Lindner (FDP,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Grüne Politik</category>
			<category>Meine Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 12:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kerstin Andreae unterstützt Unicef-Aktion für Kinderrechte </title>
			<link>http://www.badische-zeitung.de/freiburg/hoeren-was-kinder-zu-sagen-haben--52108428.html</link>
			<description>Unter dem Motto „Ich hab immer Rechte!“ übergaben Sechstklässler des Montessori Zentrum Angell der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Freiburg und Region</category>
			<category>Grüne Politik</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 12:11:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lärmschutz an der Rheintalbahn</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/laermschutz-an-der-rheintalbahn.html</link>
			<description>Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Kerstin Andreae, Harald Ebner,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der <span style="font-weight: bold;">viergleisige Aus- und Neubau der Eisenbahnstrecke zwischen Karlsruhe und Basel </span>ist eines der bundesweit wichtigsten Infrastrukturgroßprojekte. Als Zulaufstrecke zu den Neuen Eisenbahn Transversalen (NEAT) der Schweiz hat die Bundesrepublik Deutschland 1996 garantiert, den Anschluss an das erweiterte schweizerische Schienennetz zur geplanten Fertigstellung im Jahr 2017 bereitzustellen. Seit nunmehr 25 Jahren plant der Bund den <span style="font-weight: bold;">Aus- und Neubau der Rheintalbahn</span> und hat das Projekt im Bundesverkehrswegeplan als „vordringlich“ eingestuft. Der durchgängige Ausbau der Rheintalbahn auf eine vier- gleisige Strecke soll durch die Entmischung von Güter- und Personenverkehren zur deutlichen Erhöhung der Streckenkapazität sowie zur Verkürzung der Transport- und Reisezeiten beitragen.</p>
<p class="bodytext">Bereits heute leiden die Anwohner der Rheintalbahn in dichtbebauten Wohn- und Siedlungsgebieten massiv unter <span style="font-weight: bold;">Schienenlärm</span>. Die Prognosen bis 2025 zeigen, dass man auf der Rheintalbahn streckenweise mit Zügen im 3-Minuten- Takt rechnen muss. Da das Rheintal dicht besiedelt ist und die Strecke etliche Gemeinden durchschneidet, wird im 2009 eingerichteten Projektbeirat aus Bund, Land, Kommune, Deutscher Bahn AG (DB AG) und Bürgerinitiativen sowohl über Trassenvarianten als auch über eine Verbesserung des Lärmschutzes diskutiert. Grundlage des Projektbeirats ist, dass man sich ausdrücklich nicht gegen die Notwendigkeit des Ausbaus der Rheintalstrecke richtet, sondern mit Nachdruck eine lärmarme und umweltschonende Ausführung des Projekts fordert. In bereits planfestgestellten Abschnitten im Katzenbergtunnel und südlich davon kommen deshalb besonders innovative Lärmschutzmaßnahmen zum Einsatz. Deren Ausnahmegenehmigungen führen jedoch zu einem hohen bürokratischen Aufwand und ziehen langwierige Genehmigungsverfahren nach sich. </p>
<p class="bodytext">Wir wollten in unserer Kleinen Anfrage wissen, welche Maßnahmen die Bundesregierung ergreift, um den Schienenlärm für die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner erträglich zu machen und in welchem Umfang die Vorschläge des Projektbeirates dabei einfliessen.</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/user_upload/gruene_btf_andreae/17-07571ka_rheintalbahn.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Im Wortlauf: Antwort der Bundesregierung</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Kleine Anfrage</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 11:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kerstin Andreae holt Bundestags-Wanderausstellung nach Freiburg</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/kerstin-andreae-holt-bundestags-wanderausstellung-nach-freiburg-vom-14-bis-1811-im-einkaufszentru.html</link>
			<description>Die Wanderausstellung: &quot;Deutscher Bundestag - Unsere Abgeordneten&quot; macht vom 14. - 18. November...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mit Hilfe von zwanzig Schautafeln und zwei Computerterminals werden die Organe des Bundestages, die Gesetzgebungsverfahren und die parlamentarischen Instrumente der Abgeordneten anschaulich dargestellt. Während der gesamten Ausstellungsdauer werden Führungen angeboten, die für Schulkassen über das Wahlkreisbüro gebucht werden können. </p>
<p class="bodytext">Eröffnet wird die Ausstellung am Montag den 14. November um 12 Uhr mit einer Rede der Freiburger Grünen-Bundestagsabgeordneten Kerstin Andreae. Die Ausstellung richtet sich an Schülerinnen und Schüler, sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. </p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.tv-suedbaden.de/default.aspx?ID=2107&amp;showNews=1067243" title="Opens external link in new window" target="page" class="external-link-new-window" >TV-Südbaden Beitrag</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Freiburg und Region</category>
			<category>Meine Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 11:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundesregierung ohne Weitsicht bei EADS</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/bundesregierung-ohne-weitsicht-bei-eads.html</link>
			<description>Zum geplanten Ankauf der Daimler Anteile am EADS Konzern durch den Bund erklärt Kerstin Andreae,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mit der geplanten Übernahme der Daimler Anteile am Luft- und Raumfahrtkonzern EADS durch den Bund ist die entscheidende Frage nicht gelöst: Wie will die Bundesregierung in Zeiten der Schuldenkrise und Haushaltskonsolidierung das Milliardengeschäft finanzieren? Ein  Abschieben auf die staatseigene KfW Bankengruppe kann keine langfristige  Lösung sein. Diese ist mit ihren Förderprogrammen für energetische  Sanierung und Mittelstandsförderung mehr als ausgelastet.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Diese geplante Übernahme ist aber keine echte Überraschung. Bereits  vor Monaten hat sich abgezeichnet, dass die Bundesregierung nicht in der  Lage ist, einen geeigneten Investor zu finden. Die vom  Bundeswirtschaftsminister eingesetzte Task Force war von Anfang an eine  Luftnummer. Erstaunlich ist, dass ausgerechnet die marktradikale FDP für  den Kauf der Anteile sorgt.</p>
<p class="bodytext">Die Bundesregierung muss zusammen mit den Franzosen nach einer Gesamtlösung suchen, schließlich will sich auch der Medienkonzern  Lagardère von einem Teil seiner Anteile trennen. Statt weiterhin  deutsch-französische Machtkämpfe auszufechten sollte Schwarz-Gelb die  Voraussetzungen schaffen, dass die deutsche Luftfahrtindustrie  wettbewerbsfähig bleibt.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 15:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Finanzierung von energetischen Maßnahmen bei Wohnungseigentümergemeinschaften</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/finanzierung-von-energetischen-massnahmen-bei-wohnungseigentuemergemeinschaften-1.html</link>
			<description>Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Kerstin Andreae, Daniela...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Finanzierungsprogramme der staatseigenen KfW-Bankengruppe im Rahmen des CO²-Gebäudesanierungsprogramms werden von Wohnungseigentümern und -gemeinschaften nicht oder nur in einem sehr geringen Umfang in Anspruch genommen. Branchenvertreter sehen die Ursache für die mangelhafte Inanspruchnahme in der unklaren gesetzeskonformen Handhabung (Kreditwesengesetz, BaFin-Richtlinien, Abgabenordnung oder Geldwäschegesetz). Viele Banken schätzen zudem das Haftungsrisiko für zu hoch ein.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Dabei sind genau diese Förderinstrumente wichtige Bausteine zur Erreichung der CO²-Klimaschutzziele der Bundesregierung. Wir wollten daher in unserer Kleinen Anfrage erfahren, welche Maßnahmen getroffen werden, um die Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen besser zu unterstützen.</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/user_upload/gruene_btf_andreae/17-7127ka_weg.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Im Wortlaut: Antwort der Bundesregierung</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Kleine Anfrage</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 10:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bei Andreae: Organspende - meine Entscheidung?</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/bei-andreae-organspende-meine-entscheidung.html</link>
			<description>Podiumsdiskussion am 17. November ab 18 Uhr in der jackson pollock bar,  Sedanstr. 8 in Freiburg....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Organspenden retten Leben, das steht für mich außer Zweifel. Aber Organspende ist auch mit vielen ethischen und rechtlichen Fragen verbunden. Deshalb brauchen wir eine breite gesellschaftliche Debatte, wie lebensrettende medizinische Maßnahmen und Persönlichkeitsrechte von Bürgerinnen und Bürgern miteinander in Einklang zu bringen sind.</p>
<p style="font-weight: bold;" class="bodytext">Diskussion mit:</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;"> Prof. Dr. Günter Kirste (Deutsche Stiftung Organtransplantation)</span><br />  <br /><span style="font-weight: bold;"> Prof. Dr. Reiner Marquard (Evangelische Hochschule Freiburg)</span><br /> <br />  <br />  Die Nierenspende des SPD-Fraktionschefs Steinmeier an seine Frau hatte  Bewegung in die Debatte gebracht. Die in Deutschland geltende erweiterte  Zustimmungslösung zur Organspende soll geändert werden - eine Debatte  im Bundestag wird es dazu im Dezember geben. Zwar besteht eine  grundsätzlich sehr hohe Bereitschaft in der Bevölkerung zur Organspende –  jedoch besitzen nur wenige Menschen einen Spendeausweis. Einem Menschen  dürfen aber nur dann Organe entnommen werden, wenn er seine Zustimmung  selbst vor seinem Tod in einem Organspendeausweis festgehalten hat oder  seine Angehörigen einer Organentnahme nach seinem Tod zustimmen.<br /> <br />  Um eine breite Debatte zu ermöglichen, habe ich das Thema in meinem KV  Freiburg diskutiert und auf <a href="http://kerstin-andreae.de/nc/gruene-politik/zur-debatte-organspende.html" title="Opens external link in new window" target="page" class="external-link-new-window" >meiner Internetseite</a> die Möglichkeit  eingerichtet, Wünsche, Ängste, Kritik und Anregungen um das  Transplantationsgesetz zu äußern. Außerdem veranstalte ich am 17.  November ab 18:00 Uhr in meiner Reihe  in der Jackson Pollock Bar  Freiburg eine Diskussion mit dem Titel &quot;Organspende - meine  Entscheidung?&quot;. Mit dem Vorsitzenden der Deutschen Stiftung  Organtransplantation Prof. Dr. Günter Kirste und dem Rektor der  Evangelischen Hochschule Freiburg Reiner Marquard werden die ethischen  und rechtlichen Fragen erörtert und mit dem Publikum diskutiert. Gerne  könnt ihr aber auch hier in den Kommentaren Eure Meinung zum Thema  veröffentlichen.<br /> <br /> Dabei geht es mir in der gesellschaftlichen  Debatte nicht darum, Überzeugungsarbeit für den Organspendeausweis zu  leisten. Die Entscheidung soll jeder selbst treffen. Information  anzubieten und Argumente auszutauschen, finde ich bei diesem  persönlichen und zugleich gesellschaftlichen Thema jedoch unerlässlich.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 12:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Podiumsdiskussion zur Arbeit der Enquete-Kommission &quot;Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität&quot; des Deutschen Bundestages.</title>
			<link>http://vimeo.com/31225726</link>
			<description>Diskussion zu den Erwartungen an die Arbeit der Enquete-Kommission mit:
Kerstin Andreae, MdB,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Freiburg und Region</category>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Enquête Wachstum</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 15:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Aktuelle Stunde &quot;Geplante Abschaffung der Marktwirtschaft im Grundsatzprogramm der LINKEN&quot;</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/aktuelle-stunde-geplante-abschaffung-der-marktwirtschaft-im-grundsatzprogramm-der-linken.html</link>
			<description>Vizepräsidentin Petra Pau: Das Wort hat die Kollegin Kerstin Andreae für die Fraktion Bündnis...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Vizepräsidentin Petra Pau: Das Wort hat die Kollegin Kerstin Andreae für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Liebich, irgendwie tun Sie mir leid, dass Sie jetzt hier diesen Müll verteidigen müssen, obwohl Sie sich als einer der wenigen auf diesem Programmparteitag dagegengestellt haben. (Stefan Liebich [DIE LINKE]: Stimmt gar nicht! Ich habe zugestimmt!)</p>
<p class="bodytext">– Das mag vielleicht Strategie sein. – Sie haben jetzt versucht, uns dieses Programm anhand einzelner Punkte nahezubringen. Dabei haben Sie natürlich immer das weggelassen, was zu großer Kritik führt. Wenn in einem Programm von Freiheit durch Gleichheit gesprochen wird, dann wird dem Begriff „Freiheit“ damit sein eigener Wert genommen. Dem werden wir uns immer&nbsp; entgegenstellen. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der CDU/CSU, der SPD und der FDP – Dr. Diether Dehm [DIE LINKE]: Nein! Selbst in den Freiburger Thesen der FDP war das drin! – Weitere Zurufe von der LINKEN)</p>
<p class="bodytext">Ehrlich gesagt, die Inszenierung, die Sie hier machen, dieser Bierzeltcharakter, den Sie zur Verteidigung Ihres Programmes hier hineinbringen, ist wirklich unmöglich. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP) </p>
<p class="bodytext">Sie führen allerdings eine Retrodebatte. Ihre wirtschaftspolitischen Vorstellungen sind nicht von heute, sondern aus dem 19. Jahrhundert. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP) Wir leben in einer globalisierten Welt. Wir sind keine Insel. Unsere Wirtschaft ist enorm exportabhängig. Diese Exportabhängigkeit ist ohne Zweifel ein Problem. (Zurufe von der LINKEN) Derzeit hängen aber viele Arbeitsplätze an dieser Exportwirtschaft. (Dr. Diether Dehm [DIE LINKE]: Damit habt ihr die Deregulierung begründet!) Sie schlagen uns jetzt jedoch wirtschaftspolitische Konzepte vor, für die wir eine abgeschottete Box brauchen. Das ist der Vorwurf, den wir Ihnen machen müssen.</p>
<p class="bodytext">– Dr. Diether Dehm [DIE LINKE]: Eure Hedgefonds! – Dr. Dagmar Enkelmann [DIE LINKE]: Sie sollten einmal nachlesen! – Gegenruf des Abg. Markus Kurth [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Hören Sie doch einmal auf, zu brüllen! – Weitere Zurufe von der LINKEN) – Darf ich bitte reden? Das ist ja furchtbar. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)</p>
<p class="bodytext">Es gibt mittlerweile einen breiten Konsens im Mitte-Links-Lager, dass wir eine Vermögensbesteuerung<span style="font-weight: bold;"></span> brauchen. Ein Vorschlag aber, der auf eine <span style="font-weight: bold;">Vermögensteuer von 5 Prozent</span> hinausläuft, die jährlich zu entrichten ist, ist <span style="font-weight: bold;">weder wirtschaftspolitisch sinnvoll noch in irgendeiner Form relevant.</span> (Beifall bei Abgeordneten der LINKEN) – Klatschen Sie wenigstens dafür, dass er wirtschaftspolitisch nicht sinnvoll ist. – Sie melken eine Kuh auf einer Weide, die keinen Zaun hat. Das müssen Sie endlich einmal verstehen! (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der CDU/CSU und der FDP sowie bei Abgeordneten der SPD – Dr. Diether Dehm [DIE LINKE]: Wer ist hier die Kuh? – Weitere Zurufe von der LINKEN) Man könnte jetzt folgende Überlegung anstellen: Angesichts einer Finanzmarktkrise, einer Bankenkrise, einer Staatsschuldenkrise könnte es ja sein, dass die Menschen sagen: Ja, die Linke macht das richtige politische Angebot. (Beifall bei Abgeordneten der LINKEN)<br />– Das könnte sein, so ist es aber nicht; da können Sie tausendmal klatschen. Sie präsentieren ein psychologisches Programm, das nach innen gerichtet ist; es ist aber kein Programm, von dem die Menschen meinen könnten, es würde ihnen irgendwie nützen. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der CDU/CSU und der FDP sowie bei Abgeordneten der SPD – Widerspruch bei der LINKEN) Denn die Menschen wollen ernstgenommen werden. Sie wollen Vorschläge hören, die ihnen eine echte Perspektive zu wichtigen Fragen geben. Sie wollen wissen: Wie kommen wir aus dieser Misere heraus? (Beifall bei Abgeordneten der LINKEN) Welche Angebote und Vorschläge gibt es im politischen Raum, die umgesetzt werden können? Wie müssen zielgerichtete Lösungen aussehen, die umsetzbar sind? – Solange eine Partei sagt: „Wir wollen ja gar nicht regieren“, ist sie doch gar nicht in der Pflicht, hier die Machbarkeit darzustellen. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP – Stefan Liebich [DIE LINKE]: Sagen wir doch gar nicht! – Weiterer Zuruf von der LINKEN: Ihr wollt nicht! Deshalb haben wir die CDU in Berlin in der Landesregierung!) Von daher, das Ganze ist doch sowieso ein Wünsch-dir-was-Programm. (Zurufe von der LINKEN)</p>
<p class="bodytext">Am besten finde ich aber noch Ihre Verstaatlichungsnummer. Sie wollen Großbetriebe und große Energieversorgungsunternehmen verstaatlichen. Liebe CDU, unsere grünrote Regierung in Baden-Württemberg hat das Erbe angetreten, das euer Stefan Mappus – unser ehemaliger Ministerpräsident – mit der <span style="font-weight: bold;">verfassungswidrigen Teilverstaatlichung</span> des Energieversorgungsunternehmens EnBW hinterlassen hat. Was haben wir jetzt davon? 1 Milliarde Steuergelder wurde aufgrund von Kursverlusten in den Sand gesetzt. Und die Linke redet von Verstaatlichung? (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD – Dr. Diether Dehm [DIE LINKE]: Gebt es dem Ackermann!) Und die CDU hat noch nicht einmal eine vernünftige Positionierung zu dieser Politik, die Mappus dort betrieben hat. (Christian Lange [Backnang] [SPD]: Da sehen wir einmal: Die CDU ist die neue Linkspartei!)</p>
<p class="bodytext"> <span style="font-weight: bold;">Wir brauchen keine Staatsgläubigkeit</span> in dem Sinne, wie die Linke uns das vorschlägt. Es waren die demokratisch gewählten Landesväter, die sich mit ihren Landesbanken kräftig verzockt haben. Was war denn mit der WestLB? Was ist denn mit der Sachsen LB? Was ist denn mit der Bayern LB? (Dr. Diether Dehm [DIE LINKE]: Und die Sparkassen?) Staatsbanken sind doch nicht die Lösung. Was wir brauchen, (Dr. Diether Dehm [DIE LINKE]: Sind Sparkassen!)<br />ist Bankenregulierung. Was wir brauchen, ist die Finanztransaktionsteuer. Was wir brauchen, ist das Trennbankensystem. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Dr. Diether Dehm [DIE LINKE]: Sparkassen brauchen wir! – Dr. Dagmar Enkelmann [DIE LINKE]: Genossenschaftsbanken!) Das sind die Lösungen, die wir entwickeln müssen. <span style="font-weight: bold;">Die soziale Marktwirtschaft muss nicht sozialistisch werden, aber sie muss wieder sozial werden. </span>(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der LINKEN – Zurufe von der LINKEN) Sie muss auch grün werden, meine Damen und Herren. Die Union darf sich derzeit nicht rühmen, Vertreter der sozialen Marktwirtschaft zu sein; denn ihre Vertreter vergessen das Soziale. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Michael Grosse-Brömer [CDU/CSU]: Das wüsste ich aber!) Sie lassen mit der jüngsten Instrumentenreform Langzeitarbeitslose im Regen stehen. Sie streichen das Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger. (Dr. Dagmar Enkelmann [DIE LINKE]: Sie haben Hartz IV eingeführt!) Sie stehen beim Mindestlohn auf der Bremse. Sie müssen in sich gehen, sich prüfen und dafür sorgen, dass die soziale Marktwirtschaft wieder sozial wird, dass entsprechende Angebote für die Menschen in diesem Land gemacht werden. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) <span style="font-weight: bold;">Wir brauchen keinen Systemwechsel,</span> (Zurufe von der LINKEN) aber <span style="font-weight: bold;">wir brauchen einen Politikwechsel.</span> Vielen Dank. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD –&nbsp; Michael Grosse-Brömer [CDU/CSU]: Bis auf die letzte Passage war das ganz ordentlich!) </p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Rede im Bundestag</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 15:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auslandsinvestitionspolitik der Bundesregierung und der Europäischen Union</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/auslandsinvestitionspolitik-der-bundesregierung-und-der-europaeischen-union.html</link>
			<description>Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Thilo Hoppe, Kerstin Andreae,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Seit dem Lissabonner Vertrag besitzt die Europäische Union (EU) die ausschließliche Zuständigkeit für ausländische Direktinvestitionen, die damit zum integralen Bestandteil der europäischen Handelspolitik wurden. Hierzu gab es am 7. Juli 2010 eine Mitteilung der Kommission mit dem Titel „Auf dem Weg zu einer umfassenden europäischen Auslandsinvestitionspolitik“ und zeitgleich den Vorschlag der Kommission für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rates zur Einführung einer Übergangsregelung für bilaterale Investitionsabkommen (BITs – Bilateral Investment Treaties) zwischen den Mitgliedstaaten und Drittländern. Zudem gibt es eine Entschließung des Europäischen Parlaments zur künftigen&nbsp;Auslandsinvestitionspolitik vom 6. April 2011.</p>
<p class="bodytext">Bisher sind sowohl die inhaltliche Ausrichtung einer zukünftigen europäischen Auslandsinvestitionspolitik als auch der Umgang mit bisherigen BITs nicht abschließend geklärt, vielmehr hat es über diese Fragen in den vergangenen Monaten einen intensiven Streit zwischen EU-Mitgliedstaaten, Europaparlament und Europäischer Kommission in Brüssel gegeben.</p>
<p class="bodytext">Bisher basiert der rechtliche Schutz internationaler Investitionen im Wesentlichen auf einem dichten Netzwerk bilateraler Investitionsschutz- und Investitionsförderverträge (BITs), wobei Deutschland weltweit die meisten BITs&nbsp;unterhält. BITs schützen typischerweise gegen diskriminierende oder anderweitig unfaire Behandlung eines Investors durch den Gaststaat. Sie&nbsp;gewährleisten Schutz und Sicherheit für die Investition und garantieren den&nbsp;freien Verkehr von Kapitalerträgen. Darüber hinaus enthalten die meisten BITs eine Schiedsklausel, die es Investoren ermöglicht, ihren Gaststaat unmittelbar vor einem in- ternationalen Schiedsgericht zu verklagen.</p>
<p class="bodytext">BITs werden dahingehend kritisiert, dass sie einzig auf den Investorenschutz ausgerichtet sind. Soziale, ökologische oder entwicklungspolitische Pflichten für Investoren spielen hingegen keine Rolle. Auch der Schutz des wirtschaftspolitischen und regulatorischen Spielraums (policy space) der Gaststaaten wird durch BITs gefährdet.</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/user_upload/gruene_btf_andreae/20111021151329964.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Im Wortlaut: Antwort der Bundesregierung</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Kleine Anfrage</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 17:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vortrag und Diskussion &quot;Wirtschaft der Zukunft: Wie nachhaltig ist unser Wachstum?&quot;</title>
			<link>http://www.kerstin-andreae.de/das-neueste/meldungen/detail/nachricht/vortrag-und-diskussion-wirtschaft-der-zukunft-wie-nachhaltig-ist-unser-wachstum.html</link>
			<description>Auf dem Internationalen Kongress des Verbandes Deutscher Unternehmerinnen (VDU) vom 6. bis 8....</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Grüne Politik</category>
			<category>Freiburg und Region</category>
			<category>Enquête Wachstum</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 10:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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