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PM: Ständiges Hinhalten bei Fessenheim muss ein Ende haben

PRESSEMITTEILUNG
Freiburg, 13.07.2018

Kerstin Andreae (Grüne): Ständiges Hinhalten bei Fessenheim muss ein Ende haben

Die Freiburger Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae kritisiert: „Die Aussage des französischen Umweltministers Hulot und des deutschen Wirtschaftsministers Altmaier, das Atomkraftwerk in Fessenheim solle ’so bald wie möglich‘ geschlossen werden, ist in ihrer Unverbindlichkeit kaum zu überbieten. Davon können sich die Menschen in der Region nichts kaufen. Dass die EDF von einer Verzögerung bis mindestens Sommer 2019 ausgeht – und dass es laut französischem Untersuchungsausschuss nicht einmal einen vorläufigen Terminkalender für die Stilllegung gibt – ist ein erneuter Schlag ins Gesicht der Atomkraftgegner und aller Bürgerinnen und Bürger, die weiterhin dem Sicherheitsrisiko durch den Schrottreaktor ausgesetzt sind. Auch für den gesamten Transformationsprozess in der Region um Fessenheim braucht es endlich Planungssicherheit. Minister Altmaier hätte sich mit dieser windelweichen Formulierung nicht zufrieden geben dürfen.“

Hintergrund:
Nach einem Gespräch zwischen Wirtschaftsminister Altmaier und dem französischen Umweltminister Hulot gibt es weiterhin keinen festen Termin für die Abschaltung des Atomkraftwerks in Fessenheim:
https://www.deutschlandfunk.de/fessenheim-noch-kein-termin-fuer-akw-abschaltung.1939.de.html?drn:news_id=902735
https://www.welt.de/newsticker/news1/article179226534/Umwelt-Abschaltung-von-Pannen-Akw-Fessenheim-so-bald-wie-moeglich.html