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Statement zur Konjunkturentwicklung und dem stagnierenden BIP

Zur Konjunkturentwicklung und dem stagnierenden BIP erklärte Kerstin Andreae am 14.02.2019: „Die stagnierende Konjunktur allein auf externe Effekte zurückzuführen wäre falsch. Der Bundesregierung fehlt bei der Wirtschaftspolitik der Weitblick, das zeigt sich an Versäumnissen bei der Fachkräftesicherung, bei der Forschungsförderung für Unternehmen oder bei den Blockaden gegenüber eine klimafreundlicheren Wirtschaft. Solange die Koalitionäre nicht einsehen, dass Klimaschutz Innovations- statt Kostentreiber ist und dass Europa mehr Einsatz auch von Deutschland benötigt, wird die Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von einer immer krisenanfälligeren Weltwirtschaft nicht sinken. Gleichzeitig reicht der reine Blick aufs BIP nicht aus. Um unseren Wohlstand aussagekräftig bemessen zu wollen, müssen wir auch alternative Indikatoren wie Bildungs- und Chancengerechtigkeit, Lebenserwartung oder den Verbrauch unserer natürlichen Ressourcen in den Blick nehmen.“