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Red Hand Day am Angell Freiburg

 

Am 12.2. war Red Hand Day. Auch die Schüler*innen des Angell Freiburg haben rote Handabdrücke gesammelt, um auf die Situation der weltweit rund 250.000 Kindersoldaten aufmerksam zu machen. Gestern habe ich das Banner entgegengenommen und mit den Schüler*innen darüber diskutiert, was Krieg für Kinder bedeutet und was man gegen den Einsatz von Kindern in bewaffneten Konflikten tun kann. Deutschland steht hier als Waffenexporteur klar in der Verantwortung.

 

Zuvor durfte ich mich mit dem UNICEF-Schulteam und dessen Leiterin Dr. Eva Blencke-Ilmann sowie weiteren Schüler*innen anlässlich des 30-jährigen Bestehens der UN-Kinderrechtskonvention über Kinderrechte weltweit austauschen. Europa haben wir seit 70 Jahren Frieden – eine historische Leistung. Auch deshalb ist es so wichtig, bei der Europawahl im Mai den pro-europäischen den Rücken zu stärken. In anderen Teilen der Welt ist es alles andere als selbstverständlich, dass mit den Nachbarn kein Krieg geführt wird. Und unter diesen Konflikten und Kriegen leiden insbesondere auch die Kinder und Kindersoldaten.

 

Wie man sieht, hatten die Schüler*innen sich für den Schmutzigen Dunschdig verkleidet. Dass sie an diesem Tag auch an jene gedacht haben, die nicht das Glück einer solch unbeschwerten Kindheit haben, fand ich sehr beeindruckend.

 

Vielen Dank an das Angell und an das Freiburger UNICEF-Team!