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Fachkräfteeinwanderungsgesetz der Bundesregierung baut Hürden auf statt ab

Zur heutigen Plenardebatte über das Fachkräfteeinwanderungsgesetz erklärt Kerstin Andreae, wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag: „Was die Bundesregierung hier macht ist scheinheilig. Was sie mit ihrer Fachkräftestrategie aufbauen will, reißt sie mit ihrem Fachkräfteeinwanderungsgesetz direkt wieder ein. Denn dieses baut weitere Hürden auf statt ab. So werden wir den Fachkräftemangel nicht beheben. Um erfolgreich Arbeitskräfte zu gewinnen, muss Deutschland attraktivere Rahmenbedingungen als bisher anbieten. Aus vielen Gesprächen mit Unternehmerinnen und Unternehmern weiß ich, dass sie Planungssicherheit brauchen – genauso wie die Eingewanderten selbst. Die Vorschläge der Bundesregierung weisen große Defizite auf. Insbesondere im Bereich der Neu-Zuwanderung und für die, die in Duldung und Ausbildung sind sowie bei der Anerkennung beruflicher Qualifikationen. Mit diesem Gesetz und seinen praxisfernen Regeln lassen wir die Unternehmen, die händeringend nach Arbeitskräften suchen, weiter im Stich. Außerdem konterkariert die Bundesregierung das Engagement der vielen Unternehmen, die Geflüchtete einstellen und damit einen großen Beitrag zu gelungener Integration leisten.“

Weitere Informationen auf der Seite der Grünen Bundestagsfraktion.