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Austauch zur Digitalisierung in der häuslichen Krankenpflege

Bei der katholischen Sozialstation Freiburg habe ich mit Geschäftsführer Rupert Niewiadomski und weiteren VertreterInnen der Sozialstationen über die Situation in der häuslichen Krankenpflege und das geplante Digitale-Versorgungs-Gesetz gesprochen.

Die Pflegekräfte und Sozialstationen stoßen im Berufsalltag auf zahlreiche bürokratische Hürden, etwa im Verordnungsprozess und bei der Erstellung von Leistungsnachweisen, bei denen eigentlich digitale Lösungen naheliegen – die erfordern aber politische Maßnahmen. Die Bundesregierung hat das Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen mit einem Entwurf für ein Digitale-Versorgungs-Gesetz aufgegriffen, das jedoch wesentliche Bereiche außen vor lässt und keine Regelungen bezüglich einer elektronischen Patientenakte trifft. Ohne funktionierende Digitalisierungsstrategie seitens des Gesundheitsministers wird die häusliche Krankenpflege weiterhin mit langwierigen Abläufen in Papierform zu kämpfen haben.

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22. August 2019